Laut Statistischem Bundesamt haben sich die Ausgaben für pflegerische Leistungen zwischen 2014 und 2024 mehr als verdoppelt. Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) wirft der Politik vor, Pflege durch überzogene Vorgaben künstlich zu verteuern und fordert eine Reform für mehr Pflegeplätze und bezahlbare Versorgung.
Dazu erklärt AGVP-Präsident Thomas Greiner: „Der Gesetzgeber bestellt in der Pflege ein Sterne-Menü, prellt dann aber die Zeche. Strenge Personal- und Bauvorgaben, politisch verordnete Lohnsteigerungen und ein Überprüfungsmarathon treiben die Kosten – bezahlen sollen Pflegebedürftige, Unternehmen und Beitragszahlende.
Die Bürgerinnen und Bürger wollen keinen weiteren Griff ins Portemonnaie, sondern eine Reform, die Pflege bezahlbar macht. Die Regierung muss aufhören, immer neue Rechnungen zu verschicken.
Wer starre Struktur- und Personalvorgaben lockert, macht Pflege günstiger ohne Qualitätsverlust, stabilisiert Versicherungsbeiträge und schafft mehr Pflegeplätze. Sonst wird gute Pflege zum Luxusgut – und für Normalverdiener bleibt nur der Gang zum Sozialamt
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