Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländische Pflegekräfte (BAGAP)

Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländische Pflegekräfte (BAGAP)

Gründungsmitglieder von links nach rechts: Falk Ostermann, Miriam Müller, Reinhold Schirren, Thomas Greiner, Isabell Halletz, Thomas Knieling, Friedhelm Fiedler, Anna-Catharina Warmbold, Peter Klingler, Frederik Maybaum, nicht auf dem Foto abgebildet: Juliane Bohl und Simon Wenz

Quelle: BAGAP

Unsere Vision

Einheitliche, transparente und zukunftsfähige Regelungen für die Zuwanderung und Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte in Deutschland.

Struktur

Die Bundesgeschäftsstelle der BAGAP versteht sich als Ansprechpartnerin, Dienstleisterin und Beraterin, um die vielfältigen Themenfelder im Bereich der Rekrutierung und Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte zu bündeln und zu bearbeiten.

Unsere Mission

Als Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländische Pflegekräfte gestalten wir die qualifizierte Zuwanderung von morgen.

Motive für die Gründung der BAGAP

  • Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit für den Beruf Altenpflege (09/2016): Fachkräftemangel für examinierte Fachkräfte in der Altenpflege ausnahmslos in allen Bundesländer
  • Im Bundesdurchschnitt sind die gemeldeten Stellenangebote für examinierte Fachkräfte 171 Tage vakant (vgl. Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit, 12/2017). Das ist alarmierend und kann zur Bedrohung für Pflegeheimbetreiber werden, wenn die vereinbarten Personalschlüssel nicht mehr erfüllt werden können, dadurch Aufnahmestopps verhängt werden müssen und die Versorgungssicherheit in Gefahr ist.
  • Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Situation in der Altenpflege weiter angespannt. So ist die Vakanzzeit um neun Tage gestiegen und die Arbeitslosen-Stellen-Relation (Arbeitslose je 100 Stellen) hat sich nochmals verringert.
    • Ein Lösungsansatz dafür kann der Zuzug ausländischer Pflegekräfte sein.
  • Allerdings ist es unverständlich, warum die Situation zur Anwerbung und Einstellung ausländischer Fachkräfte für Arbeitgeber so erschwert wird. 16 unterschiedliche Regelungen zur Zuwanderung und zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse lassen Arbeitgeber verzweifeln, führen zu langwierigen Antragsverfahren und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen.
  • Immer größer werdende Schwierigkeiten im Rekrutierungsverfahren und Anerkennungsprozess
    • sehr lange Verfahren zur Prüfung der Unterlagen in den Botschaften zur Erteilung von Ausreisegenehmigungen und Visa,
    • über Monate fehlende Rückmeldungen zu den Anträgen,
    • teils erhebliche Verzögerungen bei der Terminvergabe, als auch sehr unterschiedliche Entscheidungspraktiken
  • Der Einsatz der ausländischen Pflegekräfte im Unternehmen verzögert sich immer mehr (teilweise bis zu 12 Monate und länger ab Antragstellung). Die dringend benötigte Fachexpertise der ausländischen Pflegekräfte kann nicht im Unternehmen eingesetzt werden.